Was tun gegen geringes Selbstwertgefühl?
Ursachen & 5 ehrliche Tipps
Du funktionierst. Nach außen wirkst du souverän, verlässlich, stark. Und trotzdem ist da diese leise Stimme, die sagt: Du bist nicht genug.
Geringes Selbstwertgefühl trägt selten ein Schild vor der Stirn. Es zeigt sich im Verborgenen – in dem ständigen Vergleichen, im Zögern, im Gefühl, sich alles verdienen zu müssen. In diesem Artikel schauen wir ehrlich hin: woher es kommt und was du konkret tun kannst.
Ich bin Nicole. Auf meinem Blog findest du jede Woche echte Erfahrungswerte und Ansätze. Wenn dich Themen wie Selbstwert, Neuanfang & Energetische Abgrenzung interessieren, bist du hier richtig.
Ich bin kein Coach mit Wochenend-Zertifikat und keine Tarot-Readerin, die dir den Lottogewinn in drei Jahren vorhersagt. 20 Jahre Erfahrung als Krisenmanagerin auf Top-Niveau bei der Fraport, heute mit meinem Online-Business in den tiefen, wilden Wäldern Schwedens und dem Lebensweg der Schamanin.
Woher geringes Selbstwertgefühl kommt
Niemand kommt mit einem geringen Selbstwert auf die Welt. Es entsteht – meist früh, oft leise, zumindest in meiner Weltanschauung.
Häufige Wurzeln:
Als Kind wurdest du für Leistung geliebt, nicht für dein Sein. Du hast gelernt: Ich bin wertvoll, wenn ich funktioniere.
Kritik, Vergleiche oder hohe Erwartungen haben dir vermittelt, dass du so, wie du bist, nicht reichst.
Später haben Beziehungen, in denen du dich klein machen musstest, das Muster verstärkt.
Das Gute daran: Was gelernt wurde, kann auch wieder verlernt werden. Selbstwert ist keine Eigenschaft, mit der man geboren wird, er ist eine Fähigkeit, die sich stärken lässt.
5 konkrete Tipps gegen geringes Selbstwertgefühl
1. Hör auf, dich zu vergleichen.
Jeder Vergleich raubt dir Wert. Wenn du dich an anderen misst, verlierst du immer, denn du vergleichst dein Innen mit ihrem Außen. Richte den Blick auf deinen eigenen Weg.
2. Sprich mit dir wie mit einer guten Freundin.
Würdest du zu deiner besten Freundin sagen, was du zu dir selbst sagst? Wohl kaum. Ändere deinen inneren Ton, er formt, wie du dich fühlst.
3. Setze eine Grenze und halte sie.
Jedes „Nein", das du aussprichst, ist ein „Ja" zu dir selbst. Grenzen zeigen dir und anderen: Meine Bedürfnisse zählen.
4. Sammle kleine Erfolge.
Selbstwert wächst durch Erfahrung, nicht durch Affirmationen allein. Tu jeden Tag eine kleine Sache, die du dir zutraust, und erkenne sie bewusst an.
5. Trenne, was du tust, von dem, was du bist.
Dein Wert hängt nicht an deiner Leistung. Du bist wertvoll, auch wenn du einmal nichts leistest. Das darf sich anfangs fremd anfühlen, und ist trotzdem wahr.
Mach dir keinen Stress, wenn du noch nicht da bist
Hier ist ein Gedanke, der dich vielleicht entlastet.
Heute ist Selbstverwirklichung an der Tagesordnung. Überall lesen wir, wir sollen unser bestes Selbst werden, unsere Berufung leben, uns finden. Das ist wunderschön, aber es erzeugt auch einen enormen Druck. Das Gefühl, ständig an sich arbeiten zu müssen. Nie ganz genug zu sein.
Doch denk einmal daran, wie das Leben vor fünfzig oder hundert Jahren aussah. Die Menschen kämpften ums Überleben, um Nahrung, um ein Dach über dem Kopf. Niemand hatte die Zeit oder den Luxus, sich zu fragen, ob er sich gerade selbst verwirklicht.
Dass du dir heute überhaupt Gedanken über deinen Selbstwert machst, ist kein Zeichen von Schwäche, es ist ein Privileg. Es zeigt, dass du in einer Welt lebst, in der du wachsen darfst.
Also mach dir keinen Stress, wenn du noch nicht da bist, wo du hinwillst. Es gibt kein Ziel, das du bis zu einem bestimmten Alter erreicht haben musst. Kein Tempo, das für alle gilt. Dein Leben. Dein Tempo.
Dein nächster Schritt…
Geringes Selbstwertgefühl hält dich oft in einem einzigen Muster fest: dem Warten. Du wartest, bis du dich gut genugfühlst, um zu leben, zu entscheiden, loszugehen.
Aber du musst nicht auf dein nächstes Leben warten.
In meinem 0€ Audiobook „Der wahre Preis des Wartens – 5 unbequeme Wahrheiten" zeige ich dir, was das Warten dich wirklich kostet und wie du wieder in Bewegung kommst. Ehrlich, klar, direkt in dein Postfach.
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